Nancy Faeser besucht Hochwassergebiet in der Wetterau – Besonderer Dank an alle Hilfskräfte und Freiwilligen

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag und der SPD Hessen, Nancy Faeser, hat sich heute in Büdingen und Stockheim im Wetteraukreis ein Bild von den Hochwasserschäden gemacht. Die SPD-Chefin wurde dabei von der Wetterauer Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl und der Ersten Kreisbeigeordneten des Wetteraukreises, Stephanie Becker-Bösch, begleitet.

Die Schäden, die das Hochwasser in Büdingen angerichtet hat, seien erschreckend, sagte Faeser während des Besuches dort. Die betroffenen Anwohner müssten zügig und ohne bürokratische Hürden mit Hilfen des Landes unterstützt werden. Die SPD-Fraktionsvorsitzende dankte den freiwilligen Helfern und den Hilfsorganisationen, die seit Tagen an der Beseitigung der Hochwasserschäden arbeiten.

Faeser sagte in Büdingen: „Ich habe hier heute Menschen getroffen, die seit Tagen ohne Strom und ohne Heizung leben müssen, weil das Wasser die gesamte Haustechnik zerstört hat. Das ist wirklich dramatisch, da muss sehr schnell Hilfe geleistet werden.“

Nancy Faeser, Lisa Gnadl und Stephanie Becker-Bösch forderten, dass das Land jetzt schnell Abschlagszahlungen an die Betroffenen leisten müsse, damit diese mit der Reparatur und Renovierung ihrer beschädigten Häuser beginnen könnten. Diese Abschläge sollten verrechnet werden, wenn geklärt sei, in welchem Umfang Versicherungen für die Schäden aufkämen oder ob weitergehende Ansprüche auf staatliche Leistungen bestünden.

Nancy Faeser sagte: „Solche Abschlagszahlungen können unabhängig von den Regelungen der Elementarschäden-Richtlinien des Landes Hessen gewährt werden – man muss es eben politisch wollen. Am Ende geht es doch darum, alles zu tun, damit die Hauseigentümer sofort mit der Instandsetzung ihrer Immobilien beginnen und zerstörtes Inventar ersetzen können. Eine landesweite Regelung zu finden, die schnelle Hilfe möglich macht, ist auch deswegen wichtig, weil die Bedrohung durch Hochwasser in anderen Teilen Hessens – beispielsweise am Main und am Rhein – noch nicht gebannt ist.“