Nancy Faeser begrüßt höhere Zulagen für Pflegekräfte – Tarifabschluss als Vorbild für Öffentlichen Dienst in Hessen

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag und der SPD Hessen, Nancy Faeser, hat den Tarifabschluss für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen begrüßt. Insbesondere die neue Pflegezulage, die ab März 2021 gezahlt wird und bis 2022 auf 120 Euro monatlich angehoben werden soll, sei eine wegweisende Vereinbarung.

Faeser sagte am Sonntag: „Insgesamt bildet der Tarifabschluss für die Bediensteten des Bundes und der Kommunen ab, wie wichtig der Öffentliche Dienst für das Funktionieren unseres Landes ist. Besonders erfreulich ist die neu vereinbarte Pflegezulage, die zum einen den Angehörigen der Pflegeberufe eine angemessenere Entlohnung ihrer verantwortungsvollen Arbeit bietet und zum anderen dazu beitragen kann, die Nachwuchsgewinnung in der Pflege zu erleichtern. Öffentlicher Applaus allein reicht eben nicht, die gesellschaftliche Wertschätzung der Pflegekräfte muss sich auch beim Gehalt abbilden. So gesehen ist der neue Tarifabschluss ein klarer Schritt in die richtige Richtung.“

Die hessische Landesregierung forderte Nancy Faeser auf, sich die heute erzielte Tarifeinigung für den Bund und die Kommunen zum Vorbild zu nehmen. „Auch die Beschäftigten des Landes Hessen haben Anspruch auf gutes Geld für gute Arbeit. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass CDU-geführte Landesregierungen in Hessen keine Skrupel haben, in schwierigen Haushaltslagen zuerst beim Personal zu sparen. Der schuldenfinanzierte Zwölf-Milliarden-Schattenhaushalt, der irgendwann zurückgezahlt werden muss, darf nicht als Argument für zukünftige Nullrunden und Personaleinsparungen in der Landesverwaltung herhalten“, so Nancy Faeser.