Staatshilfen für die Lufthansa: Kein Kahlschlag mit Staatsgeld

Luftfahrt

 Kein Kahlschlag mit Staatsgeld – SPD-Fraktion fordert verantwortungsvolle Sanierung der Lufthansa

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag und der SPD Hessen, Nancy Faeser, hat den Lufthansa-Konzern aufgefordert, bei der Sanierung des Unternehmens verantwortungsbewusst und partnerschaftlich gegenüber den Beschäftigten vorzugehen. Die Lufthansa hatte mitgeteilt, dass auch nach der Corona-Krise 22.000 Arbeitsstellen nicht mehr benötigt würden, davon 11.000 in Deutschland. Der Lufthansa-Konzern beschäftigt derzeit rund 138.000 Mitarbeiter*innen weltweit.

Nancy Faeser sagte dazu am Dienstag in Wiesbaden: „Der Staat ist mit neun Milliarden Euro bei der Lufthansa eingestiegen, um Arbeitsplätze zu erhalten. Ich erwarte daher, dass der Konzern sich entsprechend verhält. Die Sanierung der Lufthansa darf nicht in einem Kahlschlag beim Personal münden. Ich weiß, dass die Gewerkschaften bereit sind, an einer Neuaufstellung des Unternehmens konstruktiv mitzuarbeiten. Diese Chance auf eine partnerschaftliche Lösung, die möglichst viele Arbeitsplätze erhält und Kündigungen vermeidet, sollte die Konzernführung nutzen.“