Nancy Faeser fordert Unterstützung für Unternehmensteile von Thomas Cook in Deutschland – Schnelle Hilfe erforderlich

 Insolvenz von Thomas Cook

Nachdem der britischen Touristikkonzern Thomas Cook in der Nacht zum Montag seine Insolvenz mitgeteilt und den Geschäftsbetrieb eingestellt hat, fordert die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Nancy Faeser, staatliche Hilfen für die deutschen Unternehmensteile. Faeser forderte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und die hessische Landesregierung auf, die profitablen Geschäftsbereiche in Deutschland mit Überbrückungskrediten zu stützen.

Die Fraktionsvorsitzende sagte am Montag in Wiesbaden:  „Wir stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten und der Kunden von Thomas Cook. Insbesondere die Fluglinie Condor als großes hessisches Unternehmen muss erhalten werden, um die mehr als 4.000 Arbeitsplätze dort zu sichern. Dasselbe gilt auch für die Deutschland-Zentrale von Thomas Cook in Oberursel, wo mehr als 1.300 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen sind. Ich erwarte, dass der Bundeswirtschaftsminister zügig über einen verbürgten Überbrückungskredit entscheidet, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns in Deutschland eine Perspektive zu geben. Bei einer positiven Entscheidung aus Berlin muss sich die hessische Landesregierung innerhalb des Bürgschaftsrahmens, der im Haushalt bereit steht, an der Hilfe für Thomas Cook beteiligen. Hierbei biete ich der Landesregierung ausdrücklich die Unterstützung der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag an. Denn die Beschäftigten und die Kunden von Thomas Cook in Deutschland erwarten eine schnelle, überparteiliche Unterstützung, bei der wir uns positiv einbringen wollen.“