SPD Hessen präsentiert Kampagne „Zukunft jetzt machen“

Der Spitzenkandidat der hessischen SPD Thorsten Schäfer-Gümbel und SPD-Generalsekretärin Nancy Faeser haben heute in Wiesbaden die Kampagne der SPD zur Landtagswahl am 28. Oktober vorgestellt. „Wir wollen bezahlbare Mietwohnungen, für gute und gebührenfreie Kitas sorgen und unsere Schulen modernisieren. Das sind die Themen, die Hessen bewegen und auf die wir bei allen Veranstaltungen angesprochen werden“, so Schäfer-Gümbel in Wiesbaden. Deshalb seien dies auch die Motive der ersten Plakatserie. Auch werde man die bessere Verbindung von Stadt und Land in Hessen zum Thema machen. Mit dem Hessenplan+ habe er seine Vision für die nächsten zehn, fünfzehn Jahre vorgelegt. „Wir wollen Zukunft gestalten und wir zeigen konkret, wie das geht. Wir haben einen Plan und wir wollen ihn umsetzen“, sagte Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel. Das gelte etwa für das Thema bezahlbares Wohnen, wo nur eine massive Bau-Offensive und eine veränderte Bodenpolitik des Landes helfe. „Als Ministerpräsident werde ich bezahlbares Wohnen zur absoluten Priorität machen“.
Generalsekretärin Nancy Faeser sagte: „Die SPD zeigt auf den Plakaten mit klarer Bildsprache und konkreten Forderungen, worum es geht: Anpacken und gestalten, damit sich etwas ändert – etwa bei der Wohnungsnot.“ Die Motive ergeben sich aus den Erfahrungen, die die Partei bei zahlreichen Praxistagen erworben hat. Ergänzt werden diese durch Textplakate, die ebenfalls klar sagen, wofür die SPD steht. Die Plakate werden in drei Wellen („Dekaden“) im Straßenbild zu sehen sein. Die heute vorgestellten stellen die erste Welle dar und werden ab dem 16.9. auf etwa 750 Großflächen im ganzen Land zu sehen sein, in Kassel sogar bereits ab dem 28. August. In den letzten Wahlkampfwochen werde die SPD sogar auf weit mehr als 1.000 Großflächen für ihre Themen werben. Dazu kämen noch die Plakate der Kandidatinnen und Kandidaten.
 Zudem setze die SPD im Wahlkampf auf den direkten Kontakt. Der Haustürwahlkampf sei zentral für den Erfolg im Oktober, so Faeser. Dabei erhalten die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer Unterstützung durch einen digitalen Mobilisierungsplaner und eine Tür-zu-Tür-App. Zudem können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab dem heutigen Tage mit dem digitalen, individualisierten „Mein Programm“ informieren, von welchen sozialdemokratischen Forderungen sie konkret profitieren würden. Auf https://programm.spd-hessen.de/ werden den Interessierten kurze Fragen gestellt, die sie mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten können. Daraus ergeben sich die individuellen Wahlprogramme.  „Wer in einer Mietwohnung wohnt, dürfte sich mehr dafür interessieren, dass diese bezahlbar bleibt. Hausbesitzer auf dem Land wollen, dass die SPD die Straßenausbaubeiträge abschafft. Mit diesen neuen Wegen versuchen wir Politik für die Menschen greifbar zu machen. Denn das wollen wir: Das Land gestalten“, sagte der Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel bei der Präsentation.
Generalsekretärin Faeser konkretisierte erste Termine für Wahlkampf-Events: „Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung von der Bundesebene. Andrea Nahles, Olaf Scholz, Heiko Maas, Manuela Schwesig, Franziska Giffey, Malu Dreyer, Stephan Weil, Ralf Stegner, Katarina Barley, Svenja Schulze, Hubertus Heil  und viele weitere werden uns im Wahlkampf unterstützen.“ Am 27. August etwa trete Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit Schäfer-Gümbel bei einer Betriebsrätekonferenz auf. Den Wahlkampf offiziell einläuten wird die SPD am 15. September in Offenbach, wo neben Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel und der als Innenministerin vorgesehenen Nancy Faeser auch die SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles sowie die SPD-Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer und Manuela Schwesig erwartet werden. Nahles werde zudem eine Kundgebung am 24. Oktober in Gießen bestreiten, dem Wahlkreis von Schäfer-Gümbel. In den letzten zwei Wochen bis zur Landtagswahl werde „TSG“ nach Angaben von Generalsekretärin Faeser mit einer Bus-Tour durchs Land reisen. Der große Abschluss des Wahlkampfs findet am 27. Oktober vormittags in Kassel und am Nachmittag im Rhein-Main-Gebiet statt.
„Die hessische SPD geht bestens vorbereitet in diese Wahlkampfauseinandersetzung. Während die CDU sich bislang nicht mal traut, ein Wahlprogramm vorzulegen, haben wir klare, mutige Ziele benannt und konkrete Ideen vorgelegt. Wir können Zukunft jetzt machen“, so Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel.