Pressemitteilung:

19. März 2014

„Finanzplatz Frankfurt und die Rhein-Main-Region stärken“

Berlin (Pressemitteilung von Nancy Faeser MdL und Jens Zimmermann MdB)

SPD-Politiker planen verstärktes Engagement in Frankfurt und Umgebung Die hessische SPD will neue Akzente beim Thema Finanzplatz Frankfurt setzen.

Hierzu haben sich Nancy Faeser, Generalsekretärin der HessenSPD und innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, und Dr. Jens Zimmermann, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Odenwald und Mitglied des Finanzausschusses, zu einem Gespräch in Berlin getroffen. Ziel des Treffens der beiden SPD-Politiker war es, die gemeinsame Arbeit für den Finanzplatz Frankfurt und die Rhein-Main-Region zu koordinieren und die Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesebene in diesem Bereich zu stärken. Hierfür sollen zukünftig mehrere gemeinsame Veranstaltungen von Faeser und Zimmermann in Frankfurt und Umgebung stattfinden.

Faeser und Zimmermann betonten die grenzüberschreitende wirtschaftliche Bedeutung des Rhein-Main-Gebietes. „Der Finanzplatz Frankfurt mit der Rhein-Main-Region ist einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren Hessens und Deutschlands. Uns geht es deshalb darum, in Gesprächen mit Vertretern von Banken, Börse und Politik die Positionen der SPD in die geplanten Gespräche und Veranstaltungen hineinzutragen, um so für ein verantwortliches Finanzhandeln zu werben. Gleichzeitig möchten wir dafür sorgen, dass der Finanzplatz Frankfurt weiterhin den internationalen Wettbewerb mit London, Tokyo oder New York nicht zu scheuen braucht“, so Zimmermann, der in der SPD-Bundestagsfraktion für das Thema „Finanzplatz Deutschland“ zuständig ist. Faeser pflichtet Zimmermann bei: „Als Generalsekretärin der hessischen SPD ist es mir ein besonderes Anliegen, die Arbeit zwischen Bundes- und Landesebene zu intensivieren. Mit mehr als 70.000 Beschäftigten im Bankenbereich ist die wirtschaftliche Bedeutung für Hessen enorm“.

Faeser ist als Mitglied des Wirtschaftsausschusses für den Finanzplatz Frankfurt zuständig.
Zimmermann stellte heraus: „Die neue Europäische Bankenaufsichtsbehörde, die unter dem Dach der EZB entsteht und finanzielle Schieflagen der größten europäischen Banken so früh wie möglich verhindern soll, zeigt: In Europa hat sich das Bewusstsein für eine sinnvolle Regulierung und Aufsicht der Finanzmärkte geschärft. Ziel dieser Maßnahmen - die die SPD schon lange fordert – ist es, die europäischen Steuerzahler davor zu schützen, erneut für marode Banken haften zu müssen.“
Der Sitz der Deutschen Börse – wichtigster europäischer Handelsplatz neben London - sowie der Sitz der Europäischen Zentralbank unterstreichen die internationale Bedeutung der Rhein-Main-Region für die europäische Finanz- und Wirtschaftspolitik. In Frankfurt alleine arbeiten knapp 600.000 Menschen, fast so viele wie Frankfurt Einwohner hat (ca. 680.000).

Fast 300 Kreditinstitute beschäftigen in Frankfurt mehr als 70.000 Menschen. Die neue Europäische Bankenaufsichtsbehörde wird ab Ende des Jahres mit tausend Beschäftigten in fünf Abteilungen die 128 größten Banken im Euro-Raum überwachen.
Dr. Jens Zimmermann, 33, ist Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Odenwald. Er ist Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages und als Berichterstatter unter anderem für die Themen Finanzplatz Deutschland, Einkommensteuer sowie Geldwäscheprävention und Zahlungsdienste zuständig. Zimmermann ist außerdem Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).