Pressemitteilung:

Wiesbaden, 28. Juli 2015

Frankfurter Polizei ist durch Vielzahl von Großeinsätzen besonders gefordert

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion

„Durch unseren Besuch in Frankfurt haben wir eine Einschätzung der Polizistinnen und Polizisten des 1. Polizeireviers bekommen, die durch den Einsatz unmittelbar betroffen waren. Insbesondere die Frankfurter Polizei ist zudem durch weitere Großeinsätze, wie zuletzt dem Besuch der englischen Königin aber auch durch äußerst eskalationsgefährdete Einsätze wie Demonstrationen von Pegida oder deren Nachfolge-Organisation „Freie-Bürger für Deutschland“ besonders gefordert. Unserer Besuch soll auch dazu dienen, ein Augenmerk hierauf zu lenken und der hiesigen Polizei in besonderen Maße Dank und vor allem Anerkennung für ihr weit überdurchschnittliches Engagement auszusprechen“, sagten Schäfer-Gümbel und Rudolph am Dienstag unisono in Frankfurt.

Dieses Engagement sei insbesondere unter Berücksichtigung der Sparpolitik der Hessischen Landesregierung auf dem Rücken der Hessischen Beamtinnen und Beamte nicht selbstverständlich. „Die aus unserer Sicht inakzeptable Sparpolitik der schwarz-grünen Landesregierung trifft zwar alle Beamtinnen und Beamten des Öffentlichen Dienstes. Gerade in Arbeitsbereichen, in denen man mit besonderen Herausforderungen konfrontiert ist, ist diese Politik aber besonders schwer zu ertragen. Der Arbeitsbereich und der Arbeitsumfang der Frankfurter Polizei gehören hier eindeutig dazu“, so die SPD-Politiker.

Abschließend bedankten sich die SPD-Politiker für das offene und vertrauensvolle Gespräch und versprachen, sich auch weiterhin auf parlamentarischen Weg für die Interessen der Hessischen Polizei einzusetzen.